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Presseauszüge (Auswahl) :

 

Mit wenigen, aber kontrastreichen Farben transportiert Günter Limburg das spannungsreiche psychische Netzwerk, das Menschen unsichtbar verbindet, in konkrete Bildsymbole. Zumeist sind es Frauen, die in nicht näher definierten Beziehungen zueinander stehen. Ihr Gesichtsausdruck läßt jede individuelle Regung vermissen. So deutet Limburg darauf hin, daß er nicht bestimmte Personen, sondern typische Verhaltensweisen meint, hinter denen sich psychische Einstellungen verbergen. Wenn sich die Blicke der Menschen in seinen Bildern nie begegnen, wenn sie immer wie erstarrt dastehen, sind das äußere Zeichen ihrer inneren Isolation.

Hamburger Abendblatt vom 29.03.2001

 

An Limburgs Malerei fasziniert am meisten die ungestüme und spontane Art, mit der der Pinsel geführt ist. Der Künstler der an der Kölner Werkkunstschule bei Prof. Pravoslav Sovak studierte, verarbeitet oftmals persönliche Erfahrungen und Erlebnisse, was für den Betrachter aber nicht immer nachvollziehbar ist. Immer wieder sind es barbusige Frauen die mit anderen Personen oder Statuen kombiniert werden. Aber diese Barbusigen sind keine lieblichen Beauties aus der Glitzerwelt sondern erwecken mit harten Konturen eher den Eindruck, als seien sie aus grobem Holz geschnitzt.

Westfälische Allgemeine Zeitung vom 29.09.2000

 

Ausdrucksstarke Ölbilder mit geradezu herrlichen Farbfeldern, unterschiedlich aufgetragen, mal flächig glatt, mal expressiv mit sattem Strich. Die Harmonie der Farben wird eigentümlich kontrastiert durch die strengen schwarzen „Einrahmungen“ der Flächen, die eine abstrahierte Folie bilden für die eher deutlich erkennbaren Figuren(-paare) auf seinen Gemälden. Die Mischung aus Konkretem und Abstraktem lässt dem Betrachter viel Spielraum für die Phantasie. Die Rezeption der Bilder bleibt dabei unabhängig von den persönlichen Erlebnissen Limburgs, die verarbeitet wurden.

Neue-Ruhr-Zeitung vom 23.10.1999

 

Günter Limburg hat ein Gespür für Farben. Sie können versöhnen und entzweien, ansprechen und zurückweisen. Ebenso wie die Motive des Künstlers aus Köln: Portraits starker Frauen voller Weiblichkeit; Bilder die von zwischenmenschlichen Beziehungen erzählen – leidenschaftlich, konfliktreich und gefühlvoll – Landschaftsbilder, die im Betrachter nur eine Ahnung von Ort und Zeit bewirken; Stadtlandschaften mit emporragenden Häusern und kalten Fassaden.

Rheinische Post vom 23.10.1999

 

Obwohl die figurativen Elemente zunächst greifbar erscheinen, ergänzen die emotionalen Stilelemente die real anmutende Szenerie und hinterfragen das Sichtbare, deuten damit die Uneindeutigkeit von Leben an.

Kölnische Rundschau vom 26.12.1998

 

Günter Limburg zeigt faszinierende Stadtlandschaften und Menschenbilder. Der Kölner Künstler läßt sich vom Unbewußten inspirieren. Seine Bilder sind Reflexionen der Realität – beeinflußt von der eigenen Persönlichkeit – die einen Gefühlsspiegel Limburgs darstellen.

Rheinische Post vom 02.06.1998

 

Der Mensch in der beschädigten Umwelt ist ebenso Thema des Künstlers wie der verwundbare Mensch in der üppig wuchernden Natur. Einen reizvollen Gegensatz bilden zu diesen Themen die archaisch-märchenhaften und erotischen Motive.

Westfälische Allgemeine Zeitung vom 09.02.1995

 

Franz Michael Ruchtis neue Entdeckung heißt Günter Limburg. Seine Arbeiten verhehlen die expressionistischen Vorbilder nicht, entwickeln aber einen ganz persönlichen Stil. Zackige, schwarz umrandete Formen sind mit abgedämpften Erdfarben ausgefüllt. Die Ölkreiden erhalten durch die Bearbeitung mit Verdünner zarte, feinfühlige Abstufungen, die dem Ganzen eine dezente Plastizität verleihen. Silhouetten verhaken sich wie Teile eines Puzzles. Vorder- und Hintergrund wechseln schlagartig wie bei einem Kippbild ihre Wertigkeit: Was den Betrachter durch die markanten Linien zunächst in Sicherheit wiegte, bedroht dessen Selbstverständnis nun.

Kölner Stadt Anzeiger vom 04.08.1994